Zuhause in Cancún

Touristenhochburg. Mexikanischer Ballermann. Bandenkriege. Ja, auch das ist Cancún.

Mein Cancún war jedoch anders. Mein Cancún war voller spanischer Musik, bunten Straßenfesten, türkisen Pools, langen Arbeitstagen und feurigen Tänzen. Na ja, meine Tänze waren eher lauwarm. ;)

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Gewohnt habe ich in Cancún wirklich paradiesisch. Die Apartmentanlage, in der ich untergekommen bin, wurde auf neu erschlossenem Land erbaut, sodass man einen Erste-Reihe-Blick auf die Lagune hat. Auf dem Bild gucke ich gerade in Richtung Isla Mujeres, für die die schon einmal in Cancún waren. Rechts befindet sich das Touristenparadies; also das bekannte Cancún. Der Ortskern hinter mir.

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Hier der Blick vom Wasser aus. Der Pfeil zeigt das Apartment, in dem ich gewohnt habe.

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Hier die Einfahrt. Ziemlich tricky, denn in Mexiko werden Wohnanlagen dieser Art rund um die Uhr bewacht. Möchte man also Freunde mitbringen, muss jeder Einzelne angemeldet werden. Nur so kann schließlich die Sicherheit aller anderen Bewohner gewährleistet werden. Aber selbst das, hat natürlich nicht immer geklappt. In der Zeit, in der ich dort gewohnt habe, wurde in zwei Apartments eingebrochen und es wurde wirklich alles gestohlen, was nicht niet- und nagelfest war. Bild9

Die Apartments waren toll eingerichtet. Da ich hier jedoch quasi zur Zwischenmiete gewohnt habe, werde ich hier keine weiteren Bilder zeigen (schließlich würde man dort natürlich auch viele private Dinge der Hausbesitzer sehen).

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Das muss ich euch jedoch zeigen! Die Pools. Die waren nun wirklich nicht von schlechten Eltern. “Natürlich” gehörten zu der Anlage auch noch Tennisplätze, ein Fitnesscenter, ein Party-Salon und der persönliche Anleger. Die Hausbesitzer drückten mir am ersten Tag eine handvoll Schlüssel in die Hand und sagten nur: Such dir was aus. Erst eine Woche vor meiner Abreise fand ich heraus, dass einer Schlüssel kein Auto- oder Bootschlüssel war, sondern ein Jetski-Schlüssel. Ich habe sofort Urlaub eingereicht und bin eine Woche lang jeden Tag zu der Nachbarinsel gecruised. Bild2

“Und wie das Ganze?” fragt ihr euch sicherlich. Tja, ich hatte einfach eine Menge Glück. Tatsächlich habe ich für die Hausbesitzer gearbeitet. Teil des Deals war eine Bleibe in Cancún. Als jedoch zwei Tage vor meiner Ankunft in eine der Filialen der Hausbesitzer eingebrochen worden war, erschien die angrenzende Mitarbeiterwohnung kein geeigneter Ort mehr für mich. Also entschieden die Unternehmer, dass ich stattdessen in diesem/ihrem Luxusapartment wohnen würde. Wahnsinn. Leider hatte ich in der Tat nur sehr wenig davon, da ich jeden Tag lang gearbeitet (abgesehen von der Jetski-Woche, von der ich schon erzählt habe und meinen täglichen Bahnen durch den Pool).

Dennoch eine unglaubliche Zeit!

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